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Ausgabe Jull 2010
letztes Update: 05.07.2010 
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Xundheitswelt-Akademie: Mit Selbstmotivation und Diabetes beschäftigen sich die Vorträge im März Gesundheit
In der Xundheitswelt-Akademie gibt es regelmäßig kostenlos spezifisch-medizinische Vorträge zur gesunden Lebensführung, über Lebensstilmedizin, Erholung, Vorbeugung, Behandlung und Rehabilitation. Dieses Angebot richtet sich an die Bevölkerung und die Gäste der Xundheitswelt im gleichen Maße.

Termine im März 2010:

Donnerstag, 4. März 2010, 19.30 Uhr, Fachvortrag „Der schwache Wille – Wege zur Selbstmotivation“
Tipps zur Selbstmotivation von Mag. Renate Lipp im Brauhotel Weitra, Waldviertel (NÖ)

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ oder „Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute“ – kennen Sie diese Sprichwörter? Es fällt nicht immer leicht, anfallende Aufgaben oder Besorgungen gleich zu erledigen. Die Ausreden sind mannigfaltig, aber irgendwann führt kein Weg an den ausstehenden Aufgaben vorbei.
Hilfe im Kampf gegen den „inneren Schweinehund“ erhält man am Donnerstag, den 4. März 2010, um 19.30 Uhr im Brauhotel Weitra im niederösterreichischen Waldviertel. Mag. Renate Lipp (Gesundheitspsychologin) hält im Rahmen der Xundheitswelt-Akademie einen kostenlosen Fachvortrag zu dem Thema und steht Interessierten für individuelle Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich.
Adresse: Brauhotel Weitra, Rathausplatz 6, 3970 Weitra, Tel. 02856/2936, www.brauhotel.at

Donnerstag, 18. März 2010, 19.30 Uhr, Fachvortrag „Diabetes – die Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts“
Kostenloser Rat und Hilfe von Dr. Armin Rosenberg im Lebens.Resort Ottenschlag, Waldviertel (NÖ).

Das Wort Diabetes kennt heutzutage jeder, aber was bedeutet es, wenn man Diabetes hat? 2010 soll die Zahl, der an Diabetes Erkrankten, laut WHO (World Health Organisation), von sechs auf zehn Millionen steigen. Auch wenn das Leben mit dieser Krankheit in den letzten Jahren leichter geworden ist, darf man Diabetes nicht unterschätzen.
Rat und Hilfe, wie man mit der Krankheit umgehen soll bzw. dieser vorbeugt, kann man sich am Donnerstag, den 18. März 2010, um 19.30 Uhr im Lebens.Resort Ottenschlag (NÖ) im Rahmen der Xundheitswelt-Akademie bei einem kostenlosen Fachvortrag von Dr. Armin Rosenberg holen. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich.
Adresse: Lebens.Resort Ottenschlag, 3631 Ottenschlag, Tel. 02872 / 20 0 20, www.lebensresort.at

Die kommenden kostenlosen Xundheitswelt-Akademie-Termine im April 2010:

Donnerstag, 1. April 2010: „Herz-Kreislauferkrankungen – wirksame und moderne Strategien“,
Vortragender: Prim. Dr. Elmar Wiesinger, Ort: Moorheilbad Harbach, Zeit: 19.30 Uhr

Donnerstag, 15. April 2010: „Work-life-Balance: der Weg zum inneren Gleichgewicht“,
Vortragende: Mag. Renate Lipp, Ort: Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs, Zeit: 19.30 Uhr

Information, Termine und Vortragsthemen:
Tel: 02858-5255-1660

Internet: www.xundheitswelt-akademie.at


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Die Sinne schärfen lernen in Österreichs einzigartiger Genuss-Schule in der Waldviertler Xundheitswelt Gesundheit
Essen ist weit mehr als Nahrungsaufnahme. In unserer hektischen Zeit werden leider im Alltag Genuss und Sinne oft sträflich vernachlässigt, Hauptsache es geht schnell.
Mit der einzigartigen Genuss-Schule in der Waldviertler Xundheitswelt wird das bewusste Schmecken und Riechen wieder trainiert.


Kulinarik mit allen Sinnen erleben
Der Workshop der neuen Genuss-Schule der Xundheitswelt findet im kommenden Frühjahr von 23. bis 25. April 2010 im Brauhotel Weitra statt. Der Schwerpunkt liegt auf der Sensibilisierung der Sinne, welche dann mit ausgezeichneter und gesunder Gourmetkost verwöhnt werden. Das Highlight am ersten Tag ist der Workshop „Eintauchen in die Welt der Sinne“ von Prof. Dr. Walter Kutscher, Diplom-Sommelier und Vizepräsident des Wiener Sommeliervereins sowie Lektor für Sensorik an der FHS Eisenstadt. Der Weinkenner und Gourmet lehrt seine Gäste die olfaktorischen und gustatorischen Sinne zu schärfen. Gerüche werden erkannt und beschrieben, geschmackliche Kombinationen ausgetestet und das Zusammenspiel der Grundgeschmacksqualitäten bei Speisen und Wein wird ausgelotet.
Am zweiten Tag wird diese Erfahrung ergänzt durch einen Kochkurs unter dem Motto „Kulinarischen Genuss mit allen Sinnen erleben“, zu dem Küchenmeister Josef Fischer-Ankern und Diätologin Eva Lutz vom Moorheilbad Harbach laden. Die Teilnehmer der Genuss-Schule lernen hier nicht nur raffiniert und unter Einbeziehung all ihrer Sinne zu kochen, sie werden auch zum xunden Mittagessen gebeten. Der Betrieb ist für seine vollwertige Naturküche mit der „Grünen Haube“ ausgezeichnet. Xund genießen und dabei die Sinne neu erleben werden die Teilnehmer an diesem Wochenende nicht nur einmal: Ein Gourmetmenü mit kommentierter Weinbegleitung und ein Bierdegustationsmenü mit kommentierter Bierbegleitung lassen die Abende im Hochgenuss ausklingen.

Besuch am Öko-Bauernhof
Um die Herkunft der Produkte kennen zu lernen wandern die Teilnehmer zu einem Öko-Bauernhof aus dem „Ökologischen Kreislauf Moorbad Harbach“. Dieser ist das Herzstück der xunden Kulinarik: In Topf und Pfanne der Xundheitsweltbetriebe kommen vorwiegend biologische Produkte der nahen Umgebung, die aus dem „Ökologischen Kreislauf Moorbad Harbach“ stammen. Biobauern und Gewerbebetriebe aus dem ganzen Waldviertler Oberland sind Teil dieses Kreislaufs – und diese Naturnähe schmeckt man einfach. Beim Besuch des Biobauernhofs bekommt man eine Idee davon, warum das so ist, erfährt Interessantes über die Erzeugung von biologischen Lebensmitteln und über deren außerordentliche Qualität.

Braukunst und Biergenuss
Gastgeber der Genuss-Schule ist das Brauhotel Weitra, ein Hofbräuhaus aus dem 16. Jahrhundert, direkt im malerischen historischen Zentrum der Kuenringerstadt. Noch heute wird in der hauseigenen Gasthausbrauerei das naturtrübe, unfiltrierte Weitraer Brauhaus-Bio-Bier gebraut. Eine Führung durch die Gasthausbrauerei mit Bierverkostung vermittelt Einblicke in die wahre Kunst des Bierbrauens.




Xund: Behandlung, Rehabilitation, Prävention
In der Xundheitswelt haben sich unter der Federführung des Moorheilbades Harbach und des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs sieben Waldviertler Wohlfühlbetriebe – das Lebens.Resort Ottenschlag, das Brauhotel Weitra, die Waldpension Nebelstein, die Pension Kristall und die Pension Nordwald – zusammengeschlossen.

Ein erfahrenes Team aus Ärzten, Therapeuten und Sportwissenschaftlern bietet Behandlungen von Beschwerden im Stoffwechselbereich, im Bewegungsapparat, im Herz-Kreislaufbereich sowie Rehabilitation nach orthopädischen Operationen. Darüberhinaus wird vorbeugend Lebensstilmedizin und aktive Gesundheitsvorsorge durch Bewegung angeboten. Europaweit einzigartig ist das Lauf- & Bewegungszentrum Xundwärts mit seinem Laufwegenetz und Lauftechnikzentrum für Läufer und Nordic Walker. Jeder Gast, egal ob Hobbysportler oder Profi-Athlet, kann hier sportmedizinische Betreuung auf Olympia-Niveau in Anspruch nehmen.
In der typischen Waldviertler Landschaft kann man darüberhinaus wunderbar abschalten und neue Kräfte tanken. Sei es bei einem Spaziergang, einer Wanderung oder im Laufzentrum – denn Bewegung ist der beste Stresskiller. Der Körper dankt es, die Seele atmet durch.


Das Angebot: Genuss-Schule im Brauhotel Weitra
Termine: 23.04. bis 25.04.2010

Pauschalpreis pro Person: € 315,- im Doppelzimmer  € 335,- im Einzelzimmer

Leistungen:
• 2 Übernachtungen im Brauhotel Weitra (Freitag-Sonntag)
• Freie Benützung von Sauna und Infrarotkabine
• Programm:
Freitag:
- Workshop „Eintauchen in die Welt der Sinne“ mit
Prof. Dr. Walter Kutscher
- Abendliches Gourmetmenü mit kommentierter Weinbegleitung
Samstag:
- Xundes Frühstücksbuffet
- Transfer ins Moorheilbad Harbach und Wanderung zum Öko-Bauernhof
- Xunder Genuss zu Mittag

- Kochkurs „Kulinarischen Genuss mit allen Sinnen erleben“ im
Moorheilbad Harbach
- Transfer ins Brauhotel Weitra
- Vorstellung der kleinen Gasthausbrauerei mit Bier- und
Bierschnapsverkostung sowie „Bierstacheln“
- Abendliches Bierdegustationsmenü mit kommentierter Bierbegleitung

Sonntag:
- Xundes Frühstücksbuffet
- Abschiedsgeschenk

Information und Buchung: Xundheitswelt ARGE Öko-Tourismus Moorbad Harbach
3970 Moorbad Harbach  T 02858/52 55-1650

Internet: www.xundheitswelt.at


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Gratis Zeckenschutz für Landwirte Gesundheit
FSME-Impfaktion der SVB heuer erstmals auch in Teilen Westösterreichs

FSME wird für Landwirte als Berufskrankheit anerkannt. Jährlich erkranken etwa 10 Bauern in Österreich an der gefürchteten Zecken-Hirnhautentzündung. Um Landwirte vor den schweren Folgen eines Zeckenbisses zu schützen, unterstützt die Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) ihre Versicherten jedes Jahr mit einer kostenlosen Zeckenschutz-Impfaktion. Heuer wird die Impfaktion der SVB erstmals auch auf ausgewählte Bezirke in Oberösterreich, Tirol, Salzburg und Vorarlberg ausgedehnt. Ziel ist eine flächendeckende Ausweitung auf ganz Österreich.
Als Landwirt hat man intensiven Kontakt mit der Tier- und Pflanzenwelt wie in kaum einem anderen Beruf. Doch so schön und abwechslungsreich die Arbeit in freier Natur ist, sie birgt auch Gefahren. Ein erhöhtes FSME (Frühsommer-Meningoencephalitis)-Risiko ist eine davon. Durch die häufigen Aufenthalte im Freien kommen Bauern besonders leicht mit Zecken in Berührung, die ab einer Temperatur von 8 bis 10 ºC aktiv werden. Die Bauern haben dadurch ein stark erhöhtes Risiko, auch von einem FSME-infizierten Tier gebissen zu werden.
FSME-Impfung nimmt Zecken den Schrecken
Die Gefahr, die von den kleinen Blutsaugern als Überträger von Krankheiten ausgeht, darf nicht unterschätzt werden. Besonders gefährlich ist die Übertragung des FSME-Virus, das die gefürchtete Frühsommer-Meningoencephalitis verursacht. „Landwirte zählen ganz klar zur Risikogruppe, da sie einer starken Infektionsgefahr ausgesetzt sind. Jährlich erkranken in etwa zehn Bauern in Österreich an FSME, weshalb die Erkrankung in der Landwirtschaft sogar zu einer gesetzlich geregelten Berufskrankheit gezählt wird“, verdeutlicht Dr. Wolfgang Fischer, Chefarzt der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB). Die Folgen dieser FSME-Infektion, bei der es zu einer Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute kommt, sind mitunter sehr schwer und können eine monate-, oft jahrelange Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen. „Gegen diese schwere Form von Hirnhautentzündung gibt es – anders als bei der bakteriellen Infektion Borreliose, die ebenfalls durch einen Zeckenbiss übertragen wird – keine Behandlungsmöglichkeit. Bei etwa der Hälfte aller Erkrankten bleiben neurologische Schäden zurück und für 1-2% der Erkrankten endet die Viruserkrankung tödlich“.


Damit man bei einem Aufenthalt bzw. bei der Arbeit im Freien geschützt ist, sollte vorsorglich auf den lückenlosen Impfschutz geachtet werden. Der Experte rät wegen der Schwere der möglichen Folgen einer FSME-Infektion dringend zur vorbeugenden Impfung: „Man kann Zecken nicht aus dem Weg gehen und man kann auch trotz häufiger Bisse ohne Folgen keine Immunität gegen den Krankheitserreger aufbauen“, räumt Fischer mit weit verbreiteten Irrtümern auf. „Der einzige wirksame Schutz ist daher die Impfung, die für alle Österreicher ab dem vollendeten 1. Lebensjahr ausdrücklich vom Impfausschuss des Obersten Sanitätsrates empfohlen wird.“
NEU: Gratis-Impfaktion der SVB ausgedehnt
Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern bietet bereits seit einigen Jahren im Rahmen einer Impfaktion Gratis-Impfungen für Landwirte aus Niederösterreich, Wien, Burgenland, Kärnten und der Steiermark an. Heuer profitieren auch erstmals einige Bezirke in Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg von der FSME-Impfaktion der SVB. „Da sich das FSME-Endemiegebiet immer weiter nach Westen ausbreitet und infizierte Zecken auch verstärkt in höheren Lagen vorzufinden sind, finden in diesem Jahr vereinzelt Pilotprojekte in den westlichen Bundesländern statt. Unser langfristiges Ziel ist es, die FSME-Impfaktion flächendeckend auf ganz Österreich auszudehnen“, so Chefarzt Fischer. Die SVB übernimmt im Rahmen der Impfaktion, die zu festgelegten Terminen von Jänner bis März stattfindet, die Kosten für die FSME-Schutzimpfung. Außerhalb der Teilnahme an der SVB-Impfaktion wird für FSME-Impfungen ein Kostenzuschuss von bis zu EUR 15,62 gewährt. Fischer ergänzt: „Die Gratis-Impfaktion kommt allen Vollerwerbs- und Nebenerwerbslandwirten, deren Ehegatten und Kindern (ab 6 Jahre) sowie im Betrieb mittätigen Angehörigen zu Gute.“ 
Richtig schützen: Impfintervalle einhalten
Damit der Schutz vollständig gewährleistet ist, ist das Einhalten der richtigen Impfintervalle unerlässlich. „Erst nach Abschluss der dreiteiligen Grundimmunisierung ist man ausreichend vor einer Infektion durch eine infizierte Zecke sicher. Laut Impfplan ist die erste Auffrischungsimpfung nach drei Jahren fällig, danach muss – bis zum 60. Lebensjahr – nur noch alle fünf Jahre aufgefrischt werden“, informiert Fischer und appelliert im Speziellen an die impfmüderen Senioren, von denen viele fälschlicherweise glauben, eine natürliche Immunität gegen den Krankheitserreger erworben zu haben, da sie im Laufe ihres Lebens schon oft mit Zecken in Berührung kamen. „Eine FSME-Infektion kann Menschen jeden Alters treffen, niemand ist vor einer Infektion gefeit. Die Abwehrkräfte lassen mit zunehmendem Alter nach und die Schwere des Krankheitsverlaufes nimmt damit deutlich zu. Über 60-Jährige sollten ihren FSME-Schutz deshalb alle drei Jahre auffrischen.“ Der dringende Rat des Mediziners: „Besser spät als nie mit der Impfung beginnen.“
 


Wann und wo die SVB Gratis-Impfaktionen stattfinden, erfährt man auf www.svb.at oder im zuständigen Regionalbüro.

Mehr Infos zur FSME-Schutzimpfung gibt’s beim Arzt & Apotheker, Impftelefon 0664/44 999 99 [1].


Bildnachweis:
Dr. Wolfgang Fischer.jpg: © Pflügl, Abdruck honorarfrei
Landwirte: © A. Pobitzer/Digitalstock, Abdruck honorarfrei
Landwirt bei der Arbeit: © Digitalstock, Abdruck honorarfrei








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