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Ausgabe Jull 2010
letztes Update: 05.07.2010 
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Baumit Wopfinger konnte sich 2009 gut behaupten
155 Mio. Euro Umsatz, Mitarbeiterstand gehalten
Wirtschaft
Die Wopfinger Baustoffindustrie GmbH konnte sich
im Jahr 2009 gut behaupten und lag mit einem Umsatz von 155 Mio. Euro über dem Niveau des
Geschäftsjahres 2007 (2008: 162 Mio. Euro). Dabei ist es gelungen, den Mitarbeiterstand bei 410 zu
halten. Der Einbruch im Neubaugeschäft hat 2009 insbesondere bei Kalk und Zement zu
Umsatzrückgängen geführt. Diese konnten durch die Nachfrage bei Wärmedämmverbundsystemen
nicht zur Gänze kompensiert werden. „Nachdem der Neubau 2009 eingebrochen ist, konnte der
Sanierungsbereich einiges abfedern. Der Sanierungsscheck hat dazu beigetragen, am Standort
Wopfing die Mitarbeiterzahl zu halten. Ich sehe daher eine Notwendigkeit zur Verlängerung dieses
Förderungsinstrumentes. Es profitiert letztlich die gesamte Volkswirtschaft, da mit dem
Sanierungsscheck im letzten Jahr rund 7.000 Arbeitsplätze gehalten und Kaufkraft erhalten wurde.
Durch die Investitionen in die Wärmedämmung wird zudem der CO2-Ausstoss reduziert, somit müssen
letztlich weniger CO2-Zertifikate zugekauft werden,“ so Mag. Georg Bursik, Geschäftsführer der
Wopfinger Baustoffindustrie GmbH, anlässlich der Bauen&Energie Messe in Wien.
2010 fehlen Folgeprojekte – tausende Arbeitsplätze in Gefahr
2009 ist die heimische Bauwirtschaft noch mit einem „blauen Auge“ davongekommen; für heuer fehlen
bis dato Folgeprojekte. „Wenn nicht rasch ein neues Konjunkturpaket geschnürt und Maßnahmen für
den Neubausektor sowie Infrastrukturprojekte verabschiedet werden, sind österreichweit tausende
Arbeitsplätze gefährdet“, appelliert Georg Bursik an die Regierung.
Baumit International 2009
Trotz Krise 90 Mio. Euro investiert, 2 Baustoffwerke eröffnet
780 Mio. Euro Umsatz, 2.600 Mitarbeiter

Baumit blickt international auf ein turbulentes Jahr 2009 zurück, das von hohem Kostenbewusstsein
und Sparsamkeit gekennzeichnet war. Der Umsatzrückgang auf rund 780 Mio. Euro (- 10 %) resultiert
aus dem witterungsbedingt späten Saisonstart, deutlich schlechteren Wechselkursen und
konjunkturbedingten Umsatzeinbußen. „In den 29 Ländern, in denen Baumit mit rund 2.600
Mitarbeitern tätig ist, konnten wir neben Österreich nur noch in Deutschland, Polen, Ungarn und
Tschechien akzeptable Umsätze erzielen. Der äußerste Osten Europas (Ukraine und Russland) stellte
eine große Herausforderung dar. Die Baumit „Neueinsteiger“ Schweiz und Spanien entwickelten sich,
dank der Positionierung über qualitativ hochwertige Produkte, sehr erfreulich,“ so Mag. Robert
Schmid, Geschäftsführer der Baumit Beteiligungen GmbH, anlässlich der Bauen&Energie Messe in
Wien.


Für weitere Informationen: www.baumit.com
Foto: Mag. Robert Schmid (links) und Mag. Georg Bursik
Fotocredit: Baumit Wopfinger, honorarfrei

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