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Baumit Wopfinger konnte sich 2009 gut behaupten 155 Mio. Euro Umsatz, Mitarbeiterstand gehalten
| Wirtschaft | Die Wopfinger Baustoffindustrie GmbH konnte sich im Jahr 2009 gut behaupten und lag mit einem Umsatz von 155 Mio. Euro über dem Niveau des Geschäftsjahres 2007 (2008: 162 Mio. Euro). Dabei ist es gelungen, den Mitarbeiterstand bei 410 zu halten. Der Einbruch im Neubaugeschäft hat 2009 insbesondere bei Kalk und Zement zu Umsatzrückgängen geführt. Diese konnten durch die Nachfrage bei Wärmedämmverbundsystemen nicht zur Gänze kompensiert werden. „Nachdem der Neubau 2009 eingebrochen ist, konnte der Sanierungsbereich einiges abfedern. Der Sanierungsscheck hat dazu beigetragen, am Standort Wopfing die Mitarbeiterzahl zu halten. Ich sehe daher eine Notwendigkeit zur Verlängerung dieses Förderungsinstrumentes. Es profitiert letztlich die gesamte Volkswirtschaft, da mit dem Sanierungsscheck im letzten Jahr rund 7.000 Arbeitsplätze gehalten und Kaufkraft erhalten wurde. Durch die Investitionen in die Wärmedämmung wird zudem der CO2-Ausstoss reduziert, somit müssen letztlich weniger CO2-Zertifikate zugekauft werden,“ so Mag. Georg Bursik, Geschäftsführer der Wopfinger Baustoffindustrie GmbH, anlässlich der Bauen&Energie Messe in Wien. 2010 fehlen Folgeprojekte – tausende Arbeitsplätze in Gefahr 2009 ist die heimische Bauwirtschaft noch mit einem „blauen Auge“ davongekommen; für heuer fehlen bis dato Folgeprojekte. „Wenn nicht rasch ein neues Konjunkturpaket geschnürt und Maßnahmen für den Neubausektor sowie Infrastrukturprojekte verabschiedet werden, sind österreichweit tausende Arbeitsplätze gefährdet“, appelliert Georg Bursik an die Regierung. Baumit International 2009 Trotz Krise 90 Mio. Euro investiert, 2 Baustoffwerke eröffnet 780 Mio. Euro Umsatz, 2.600 Mitarbeiter Baumit blickt international auf ein turbulentes Jahr 2009 zurück, das von hohem Kostenbewusstsein und Sparsamkeit gekennzeichnet war. Der Umsatzrückgang auf rund 780 Mio. Euro (- 10 %) resultiert aus dem witterungsbedingt späten Saisonstart, deutlich schlechteren Wechselkursen und konjunkturbedingten Umsatzeinbußen. „In den 29 Ländern, in denen Baumit mit rund 2.600 Mitarbeitern tätig ist, konnten wir neben Österreich nur noch in Deutschland, Polen, Ungarn und Tschechien akzeptable Umsätze erzielen. Der äußerste Osten Europas (Ukraine und Russland) stellte eine große Herausforderung dar. Die Baumit „Neueinsteiger“ Schweiz und Spanien entwickelten sich, dank der Positionierung über qualitativ hochwertige Produkte, sehr erfreulich,“ so Mag. Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit Beteiligungen GmbH, anlässlich der Bauen&Energie Messe in Wien.
Für weitere Informationen: www.baumit.com Foto: Mag. Robert Schmid (links) und Mag. Georg Bursik Fotocredit: Baumit Wopfinger, honorarfrei
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