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Ausgabe Jull 2010
letztes Update: 05.07.2010 
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Kunst aus Beton in Wopfing Österreich

Anlässlich „30 Jahre Zement in Wopfing“ veranstaltet die Wopfinger Baustoffindustrie
das Betonsymposium „Beton x 93 - Werkumspannend“. Dabei präsentieren neun
internationale Künstler direkt am Werksgelände 20 Exponate zum Thema Kunst und
Beton – zum Angreifen und Begreifen.
Wopfing, 28. Juni 2010 - „Heuer produzieren wir genau seit 30 Jahren selbst Zement – da
wollten wir einfach zeigen, welche Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten es mit diesem
Werkstoff gibt und wie schön und interessant Produkte aus Beton sein können. Gleichzeitig
wollten wir mit diesem Projekt Kunst direkt an den Arbeitsplatz zu unseren Mitarbeitern
bringen – und zwar Kunst aus Produkten, die sie selbst herstellen“, erläutert Robert Schmid,
Geschäftsführer der Baumit Beteiligungen, anlässlich der Eröffnung des Betonsymposiums
„Beton x 93“ vor zahlreichen Gästen.
„Bei diesem Betonsymposium geht es um die Auseinandersetzung zwischen Kunst, dem
Zementwerk und den Mitarbeitern – umgesetzt in Betonplastiken“, erklären die Initiatoren
Barbara Klampfl und Robert Reszner. Die beiden engagierten Künstler experimentieren
bereits seit langem mit dem Werkstoff Beton – so kam auch der Kontakt zur Wopfinger
Baustoffindustrie zustande. Barbara Klampfl:„Wir haben schon zweimal in sehr kleinem
Rahmen ein Betonsymposium veranstaltet. Dafür hat uns im vergangenen Jahr die
Wopfinger Baustoffindustrie die Trockenbetone zur Verfügung gestellt, und so sind wir
gemeinsam auf die Idee gekommen, das Betonsymposium 2010 in Wopfing zu machen. Das
Jubiläum „30 Jahre Zement“ hat sich dafür ideal angeboten.“

Neun Künstler – 20 Exponate
Für das Betonsymposium 2010 waren im Zuge einer internationalen Ausschreibung
interessierte Künstler aufgerufen, ihre Projektideen einzureichen. Aus den 30 Einreichungen
wurden dann neun Künstler ausgewählt und nach Wopfing eingeladen, wo zwischen Mai und
Juni alle Teilnehmer gemeinsam ihre Ideen umsetzten. Dabei passierte die Arbeit mitten im
Werk, da ein Teil des Fabrikgeländes als Open Space-Atelier diente. Als Material kamen
zehn Tonnen verschiedenster Trockenbetone zum Einsatz, gleichzeitig wurden auch andere
vor Ort vorhandene Materialien, wie Recyclingstoffe, Wärmedämmstoffe oder Papiersäcke
für Zement, verarbeitet.
Robert Reszner:„Jedes der 20 Exponate verkörpert die individuelle künstlerische
Auseinandersetzung mit dem Werkstoff Beton. Da die Künstler vor Ort gearbeitet haben, ist
der Schaffensprozess auch eine Auseinandersetzung mit dem Fabrikalltag und eine klare
Bezugnahme auf die örtlichen Gegebenheiten im Werk.“
Neugierige Mitarbeiter
Die Mitarbeiter von Wopfing wurden von Anfang an in den Gestaltungsprozess eingebunden:
Vom Zusammenstellen des Materials, über die gemeinsame Platzwahl für die Objekte bis hin
zum Aufstellen der Exponate auf dem gesamten Werksgelände. Robert Schmid: „Wir sind
überrascht, wie positiv die Reaktionen sind. Die Mitarbeiter diskutieren miteinander über die
Kunstwerke und setzen sich richtig mit ihnen auseinander. Manche Exponate finden sogar
so großen Anklang, dass sie sich die Kollegen auch zu Hause aufstellen würden. Unsere
Idee von Kunst zum Angreifen und Begreifen ist voll aufgegangen.“
Ein Jahr lang im Werk
Ab sofort können die Kunstwerke für ein Jahr lang kostenlos auf dem Werksgelände der
Wopfinger Baustoffindustrie besichtigt werden. Jedes der Exponate ist beschriftet und
erklärt, sodass der Bezug zum Werk verständlich wird. Neben einem Kunstkatalog wird es
außerdem noch einen virtuellen Rundgang auf der Baumit-Homepage (www.baumit.com)
geben, auf der die Kunstwerke ausführlich beschrieben sind.
Wofür steht Beton x 93?
Beton ist der Werkstoff der Veranstaltung und die Zahl Neun9 repräsentiert die neun
Künstler, die teilgenommen haben. Die _ steht für die Kubatur – die 3dimensionalität im
Raum.





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