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| Kunst aus Beton in Wopfing | Österreich |  Anlässlich „30 Jahre Zement in Wopfing“ veranstaltet die Wopfinger Baustoffindustrie das Betonsymposium „Beton x 93 - Werkumspannend“. Dabei präsentieren neun internationale Künstler direkt am Werksgelände 20 Exponate zum Thema Kunst und Beton – zum Angreifen und Begreifen. Wopfing, 28. Juni 2010 - „Heuer produzieren wir genau seit 30 Jahren selbst Zement – da wollten wir einfach zeigen, welche Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten es mit diesem Werkstoff gibt und wie schön und interessant Produkte aus Beton sein können. Gleichzeitig wollten wir mit diesem Projekt Kunst direkt an den Arbeitsplatz zu unseren Mitarbeitern bringen – und zwar Kunst aus Produkten, die sie selbst herstellen“, erläutert Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit Beteiligungen, anlässlich der Eröffnung des Betonsymposiums „Beton x 93“ vor zahlreichen Gästen. „Bei diesem Betonsymposium geht es um die Auseinandersetzung zwischen Kunst, dem Zementwerk und den Mitarbeitern – umgesetzt in Betonplastiken“, erklären die Initiatoren Barbara Klampfl und Robert Reszner. Die beiden engagierten Künstler experimentieren bereits seit langem mit dem Werkstoff Beton – so kam auch der Kontakt zur Wopfinger Baustoffindustrie zustande. Barbara Klampfl:„Wir haben schon zweimal in sehr kleinem Rahmen ein Betonsymposium veranstaltet. Dafür hat uns im vergangenen Jahr die Wopfinger Baustoffindustrie die Trockenbetone zur Verfügung gestellt, und so sind wir gemeinsam auf die Idee gekommen, das Betonsymposium 2010 in Wopfing zu machen. Das Jubiläum „30 Jahre Zement“ hat sich dafür ideal angeboten.“
Neun Künstler – 20 Exponate Für das Betonsymposium 2010 waren im Zuge einer internationalen Ausschreibung interessierte Künstler aufgerufen, ihre Projektideen einzureichen. Aus den 30 Einreichungen wurden dann neun Künstler ausgewählt und nach Wopfing eingeladen, wo zwischen Mai und Juni alle Teilnehmer gemeinsam ihre Ideen umsetzten. Dabei passierte die Arbeit mitten im Werk, da ein Teil des Fabrikgeländes als Open Space-Atelier diente. Als Material kamen zehn Tonnen verschiedenster Trockenbetone zum Einsatz, gleichzeitig wurden auch andere vor Ort vorhandene Materialien, wie Recyclingstoffe, Wärmedämmstoffe oder Papiersäcke für Zement, verarbeitet. Robert Reszner:„Jedes der 20 Exponate verkörpert die individuelle künstlerische Auseinandersetzung mit dem Werkstoff Beton. Da die Künstler vor Ort gearbeitet haben, ist der Schaffensprozess auch eine Auseinandersetzung mit dem Fabrikalltag und eine klare Bezugnahme auf die örtlichen Gegebenheiten im Werk.“ Neugierige Mitarbeiter Die Mitarbeiter von Wopfing wurden von Anfang an in den Gestaltungsprozess eingebunden: Vom Zusammenstellen des Materials, über die gemeinsame Platzwahl für die Objekte bis hin zum Aufstellen der Exponate auf dem gesamten Werksgelände. Robert Schmid: „Wir sind überrascht, wie positiv die Reaktionen sind. Die Mitarbeiter diskutieren miteinander über die Kunstwerke und setzen sich richtig mit ihnen auseinander. Manche Exponate finden sogar so großen Anklang, dass sie sich die Kollegen auch zu Hause aufstellen würden. Unsere Idee von Kunst zum Angreifen und Begreifen ist voll aufgegangen.“ Ein Jahr lang im Werk Ab sofort können die Kunstwerke für ein Jahr lang kostenlos auf dem Werksgelände der Wopfinger Baustoffindustrie besichtigt werden. Jedes der Exponate ist beschriftet und erklärt, sodass der Bezug zum Werk verständlich wird. Neben einem Kunstkatalog wird es außerdem noch einen virtuellen Rundgang auf der Baumit-Homepage (www.baumit.com) geben, auf der die Kunstwerke ausführlich beschrieben sind. Wofür steht Beton x 93? Beton ist der Werkstoff der Veranstaltung und die Zahl Neun9 repräsentiert die neun Künstler, die teilgenommen haben. Die _ steht für die Kubatur – die 3dimensionalität im Raum.
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